Glossar

A.P.I.

Synonyme: American Petroleum Institute-Grad

Steht für "American Petroleum Institute". Der API-Grad ist eine konventionelle, in den USA gebräuchliche, Dichteeinheit für Rohöle. Sie wird weltweit zur Charakterisierung und als Qualitätsmaßstab von Rohöl verwendet. » Wikipedia

Abgas

Abgase sind die bei einem Stoffumwandlungsprozess anfallenden, nicht mehr nutzbaren gasförmigen Abfallprodukte. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Verbrennungsabgase bezeichnet, also die Abgase aus einer Verbrennung. » Wikipedia

Abrasion

Synonyme: Verschleiß

Abrasiver Verschleiß: der Abtrag von Oberflächen mittels schleifender Medien» Wikipedia

Additiv

Synonyme: Zusatzstoff,Hilfsstoff

Additive (lat. additivum „hinzugegeben, beiliegend“), auch Hilfsstoffe oder Zusatzstoffe sind Stoffe, die Produkten in geringen Mengen zugesetzt werden, um bestimmte Eigenschaften zu erreichen oder zu verbessern. Additive werden eingesetzt, um einen positiven Effekt auf Herstellung, Lagerung, Verarbeitung oder Produkteigenschaften während und nach der Gebrauchsphase zu erreichen.
» Wikipedia

Beschleunigerpumpe

Beschleunigerpumpe ist ein Teil eines Vergasers an einem Verbrennungsmotor. Sie sorgt dafür, dass bei plötzlichem Öffnen der Drosselklappe (d.h. bei schnell angeforderter Beschleunigungsleistung) zusätzlicher Kraftstoff über eine Leitung in die Ansaugöffnung des Vergasers eingespritzt wird. Grund ist die sonst eintretende Abmagerung des Kraftstoff-Luft-Gemischs durch die zusätzliche Luftmenge, die die Hauptdüse wegen des Druckausgleichs im Ansaugsystem nicht kompensieren kann. Dadurch kann es zu einem nicht zündfähigen Gemisch kommen und der Motor würde kurzzeitig aussetzen. » Wikipedia

Bing

BING Power Systems GmbH (bis 2001: Fritz Hintermayr GmbH Bing-Vergaser-Fabrik) geht auf eine 1926 von Fritz Hintermayr gegründete Firma zur Herstellung von Motorradzubehör zurück. » Wikipedia

Bohrung

Als Zylinderbohrung oder kurz Bohrung bezeichnet man den Innendurchmesser eines Zylinders, speziell des Zylinders eines Hubkolbenmotors. Geringfügig kleiner als die Zylinderbohrung ist der Kolbendurchmesser; da Kolben in Verbrennungsmotoren keinen exakt kreisförmigen Querschnitt haben, ist der Kolbendurchmesser zudem noch von der Messrichtung abhängig. » Wikipedia

Bosch

Die Robert Bosch GmbH ist ein im Jahre 1886 von Robert Bosch gegründetes deutsches Unternehmen. Es ist tätig als Zulieferer der Kraftfahrzeugindustrie, Hersteller von Gebrauchsgütern (Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte) und Industrie- und Gebäudetechnik (Sicherheitstechnik) sowie der Verpackungstechnik. Der Sitz der Geschäftsführung befindet sich in Gerlingen auf der Schillerhöhe bei Stuttgart. » Wikipedia

Bowdenzug

Synonyme: Bautenzug,Bremszug

Auch Bautenzug oder Bremszug. Stahldraht in einem mit einer eng gewickelten Drahtspirale verstärktem Schlauch, der an beiden Enden fest eingespannt wird. Mit ihm lassen sich Zug- oder Druckräfte auf gekrümmten Wegen übertragen. Bekannte Anwendungen sind die Verbindungen von den Handgriffen an Zweirädern zu den Bremsen. In der Fahrzeugtechnik: In flexibler Hülle geführtes Stahlseil zur Übertragung von Hebelbewegungen (bei Motorrädern Kupplungsund Bremsbetätigung). Im Modellbau: Seil oder Draht aus Stahl oder Plastwerkstoff, das/der in flexibler Hülle (Führungsrohr) aus gewickeltem Stahldraht oder Plastwerkstoff geführt wird. Der B. dient im Modell zur Übertragung von Kräften, z. B. vom Servo zum Ruder, zum Vergaser, zum Fahrtregler o. a. © » Techniklexikon

Dichtung

Als Dichtung bezeichnet man in der Technik Elemente oder Konstruktionen, die die Aufgabe haben, ungewollte Stoffübergänge von einem Raum in einen anderen zu verhindern bzw. zu begrenzen. Wenn zum Beispiel ein Wasserhahn tropft, so ist dessen Dichtung defekt. Bei Gasen soll neben dem ungewollten Austreten oder Vermischen oft ein Druckabfall verhindert werden. Beispiel ist ein luftgefüllter Fahrzeugreifen, bei dem sich die Ventildichtung nach dem Aufpumpen schließen muss. » Wikipedia

Drehbank

Synonyme: Drehmaschine,Drehautomat

Auch: Drehmaschine. Die Drehmaschine ist eine Werkzeugmaschine zur Herstellung von meist runden Werkstücken durch Trennen des Werkstoffs mit einer geometrisch bestimmten Schneide. Allen Drehmaschinen gemeinsam ist die Drehbewegung des Werkstückes und ein nicht drehendes Werkzeug. Maschinen der manuellen Arbeit werden Drehmaschine genannt, solche der Serienfertigung Drehautomat. Umgangssprachlich wird die Drehmaschine gemeinhin auch als Drehbank bezeichnet. » Wikipedia

Drehmoment

Das Drehmoment ist eine grundlegende physikalische Größe in der klassischen Mechanik. Es spielt für Drehbewegungen die gleiche Rolle wie die Kraft für die geradlinige Bewegung. Ein Drehmoment kann einen Körper biegen, tordieren oder seine Rotation beschleunigen. Die international verwendete Maßeinheit für das Drehmoment ist das Newtonmeter. Der bei Automobilen verwendete Begriff maximales Drehmoment des Verbrennungsmotors bei einer bestimmten Drehzahl bezeichnet das maximale vom Motor an der Kurbelwelle abgegebene Drehmoment. Das an der Kurbelwelle bei Volllast abgegebene Drehmoment ist nicht über den gesamten Drehzahlbereich des Motors konstant, sondern hat in einem bestimmten Bereich des nutzbaren Drehzahlbereiches ein Maximum. » Wikipedia

Druckumlaufschmierung

Synonyme: Nasssumpfschmierung

Hier wird das notwendige Schmiermittel unterhalb der Kurbelwelle in der Ölwanne mitgeführt. Die Ölpumpe saugt das Öl an, befördert es zum Ölfilter und von dort durch Kanäle an die Schmierstellen; bei Fahrzeugen, die hohe Längs- und Querbeschleunigungen erreichen können, werden auch mehrere in der Ölwanne verteilte Ölpumpen eingesetzt, damit in jeder Fahrsituation Öl angesaugt werden kann. Die Kurbelwelle sorgt durch ihre Drehbewegung für eine zusätzliche Verwirbelung des Ölnebels im Zylinder-Kurbelgehäuse und damit zur Kühlung des Kolbens und Aufrechterhaltung des Ölfilms auf der Kolbenlaufbahn des Zylinders. Das abtropfende Öl wird wieder in der Ölwanne gesammelt. Die Druckumlaufschmierung ist auch unter dem Namen Nasssumpfschmierung bekannt, als Abgrenzung zur Trockensumpfschmierung. » Wikipedia

Duplex

Synonyme: Vollnabe

Duplexbremse. Hat zwei Spannelemente, die je auf eine Bremsbacke wirken. Die Spannelemente (Radbremszylinder) sind so angeordnet, daß bei Vorwärtsfahrt beide Backen als Auflaufbacken arbeiten. Bei Rückwärtsfahrt wirken sie als Ablaufbacken. Bei der Duo-Duplexbremse wirken beide Backen unabhängig von der Drehrichtung als Auflaufbacken. Die D. hat bei gleicher Betätigungskraft höhere Bremswirkung als die Simplexbremse. © » Techniklexikon.net

Erregerwicklung

Synonyme: Feldwicklung,Feldspule

Als Erregerwicklung bzw Feldwicklung werden die Spulen (Feldwicklung bestehend aus Draht-Wicklungen) in einer elektrischen Maschine bezeichnet, die das magnetische Feld für die Energiewandlung (Hauptfeld/Luftspaltfeld) erzeugen, wenn sie von einem elektrischen Strom (Erregerstrom) durchflossen werden. Bei Gleichstrommaschinen spricht man auch von der Hauptpolwicklung. Als Erreger bezeichnet man den dafür vorgesehenen Teil der Maschine. Maschinen mit Permanentmagneten benötigen keine Erregerwicklung. Diese, üblicherweise Maschinen kleiner bis mittlerer Leistung, werden auch als permanenterregt bezeichnet. (wikipedia)

Faltenbalg

Faltenbalg bezeichnet einen elastischen, sich „ziehharmonikaartig“ zusammenfaltenden Schlauch aus Gummi, Kunststoff oder Leder, der zum Schutz über sich mechanisch ineinanderschiebende Maschinenteile angebracht wird, um sie vor Fremdeinflüssen, insbesondere Verschmutzung zu schützen. » Wikipedia

Feldwicklung

Synonyme: Erregerwicklung

Als Feldwicklung bzw Erregerwicklung werden die Spulen (Feldwicklung bestehend aus Draht-Wicklungen) in einer elektrischen Maschine bezeichnet, die das magnetische Feld für die Energiewandlung (Hauptfeld/Luftspaltfeld) erzeugen, wenn sie von einem elektrischen Strom (Erregerstrom) durchflossen werden. Bei Gleichstrommaschinen spricht man auch von der Hauptpolwicklung. Als Erreger bezeichnet man den dafür vorgesehenen Teil der Maschine. Maschinen mit Permanentmagneten benötigen keine Erregerwicklung. Diese, üblicherweise Maschinen kleiner bis mittlerer Leistung, werden auch als permanenterregt bezeichnet. (wikipedia)

Feuersteg

Der Feuersteg ist an Kolben in Hubkolbenmotoren mit innerer Verbrennung der oberste Steg. Er erstreckt sich somit vom Kolbenboden oder der Kolbenkrone bis zur ersten Nut zur Aufnahme eines Kolbenrings. Zusammen mit den weiteren Nuten und Ringstegen bildet er die sogenannte Ringpartie, deren Aufgabe es ist, den variablen Arbeitsraum vom Triebwerksraum abzugrenzen. Der Feuersteg ist den warmen, korrosiven Verbrennungsgasen direkt ausgesetzt, berührt aber im normalen Betrieb die Zylinderlauffläche nicht oder nur selten. Der Verschleiß ist daher eher gering und beschränkt sich in der Regel auf die Nutflanke. Seine Aufgabe ist auch, die Ringpartie vor der unmittelbaren Einwirkung der Verbrennungsgase zu schützen[1]. Dabei muss aber ein gewisser Gasdruck am ersten Ring erhalten bleiben, denn dadurch wird der Ring an die Zylinderlauffläche gepresst. » Wikipedia

Flatterbremse

Synonyme: Lenkungsdämpfer

Flatterbremse bzw. Lenkungsdämpfer: Bei Krafträdern einstellbare Reibungsbremse, die die Drehbewegung der Vorderradgabel bremst. Durch Anziehen eines Knebels werden die Reibscheiben des L. aufeinander gepreßt. Der L. verhindert das Flattern der Lenkung. © » Techniklexikon

Frühzündung

Frühzündung: tritt auf, wenn in einem Ottomotor das Luft-Kraftstoff-Gemisch so stark verdichtet ist, dass durch den hohen Druck im Brennraum und die damit einhergehende hohe Temperatur das Gemisch sich von selbst entzündet. Die schädigenden Auswirkungen sind ähnlich denen des Klopfens. » Wikipedia

Gabelbrücke

Eine Gabelbrücke ist ein Teil von Motorradgabeln sowie von Federgabeln und zerlegbaren Starrgabeln für Fahrräder. Sie verbindet die beiden Gabelbeine, zwischen denen das Vorderrad befestigt ist, mit dem Gabelschaft, der drehbar im Lenkkopflager gelagert ist. Motorräder und einige Mountainbikes sind nicht nur mit einer Gabelbrücke unter dem Lenkkopflager, sondern zusätzlich mit einer zweiten oberen Gabelbrücke und längeren Gabelbeinen ausgestattet. Dies erhöht die Steifigkeit, hat jedoch ein höheres Gewicht zur Folge. Die obere Gabelbrücke wird bei vielen klassischen Motorrädern durch eine sogenannte Casquette gebildet. Im Gegensatz zu einer sogenannten Lampenmaske bei einem modernen Motorrad handelt es sich dabei um ein tragendes Bauteil. Bei der Montage, vor allem wenn das betroffene Fahrzeug extremen Belastungen standhalten muss, ist es sehr wichtig, die Klemmschrauben in der richtigen Reihenfolge anzuziehen, da sonst starke Spannungen innerhalb der Gabelbrücke auftreten können, wodurch diese bei Belastung zerreißen kann. » Wikipedia

Gang

Synonyme: Übersetzung,Transmission

Siehe » Übersetzung oder Transmission. Darunter wird in der Technik eine Vorrichtung bezeichnet, die den Wert einer physikalischen Größe in einen anderen Wert derselben Größe übersetzt, wobei beide Werte in einem konstruktiv festgelegten Verhältnis zueinander stehen. Ist das Verhältnis exakt Eins, spricht man ausdrücklich von Übertrager. Transmission, Übersetzung, Übertragung ist auch das Übersetzungsverhältnis als physikalische Größe. Es wird das Formelzeichen i verwendet. Diese Verhältniszahl ist immer dimensionslos. In der Mechanik spricht man auch von Gang. » Wikipedia

Generator

Synonyme: Lichtmaschine

Lichtmaschine bzw. Generator. Aggregat am Motor zur Erzeugung elektrischer Energie. Wandelt Bewegungs- oder mechanische Energie in elektrische Energie um. Ist aus technischer Sicht das Gegenstück zum Elektromotor.

Hardyscheibe

Synonyme: Gelenkscheibe

Die Hardyscheibe (Gelenkscheibe) ist eine meist aus Gummi oder einem anderen elastischen Material gefertigte Scheibe mit zumeist einvulkanisierten Buchsen aus Metall, die bei Kardanwellen (Gelenkwellen) dafür sorgt, dass leichte Versetzungen der beiden Achsen, also Fluchtfehler, ausgeglichen und gleichzeitig Stöße gedämpft werden, die beim Wechsel der Drehzahl oder dem Anlauf der Welle entstehen. Oft ist es notwendig, dass die Gelenkscheibe dann mittels einer Zentrierung zusätzlich gehalten wird, z. B. bei sehr langen Wellen oder bei sehr schnell drehenden Wellen. » Wikipedia

HiRaFe

Synonyme: Hinterradfederung

Abkürzung für "Hinterradfederung" bei Motorrädern und Motorrollern.

Hub

Synonyme: Kolbenhub

Der Kolbenhub ist der maximale Weg, den ein Kolben innerhalb eines Zylinders in eine Richtung zurücklegen kann.

In Kolbenmaschinen ist der Kolbenhub die Strecke, die der Kolben vom Oberen Totpunkt (OT, Umkehrpunkt) seiner Auf- und Abbewegung bis zum Unteren Totpunkt (UT) zurücklegt. Die Strecke wird bestimmt durch den Kurbelradius der Kurbelwelle.- In der deutschen Norm DIN 1940 ist der Kolbenhub als der Abstand zwischen den beiden Totpunkten definiert; für ihn wird das Formelzeichen s empfohlen. Aus Kolbenhub, Zylinderbohrung und der Anzahl der Zylinder ergibt sich der Hubraum eines Verbrennungsmotors, aus den ersten beiden zudem das Hubverhältnis. » Wikipedia

Hubraum

Synonyme: Hubvolumen

Der Hubraum oder das Hubvolumen bezeichnet für die Zylinder von Kolbenmaschinen das umschlossene Volumen, das sich aus dem Arbeitsweg des einzelnen Kolbenhubes und der wirksamen Kolbenquerschnittsfläche ergibt. Er definiert also das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird. » Wikipedia

Kardanwelle

Synonyme: Kardan

Die Kardanwelle ist eine klassische Ausführung einer Gelenkwellenkombination mit einem oder zwei Kardangelenken. Sie ermöglicht die Drehmoment-Übertragung in einem geknickten Wellenstrang, wobei die Knickung unter Last veränderlich sein darf. Beim Einsatz von zwei Kardangelenken ist die Übertragung zwischen zwei nicht fluchtenden, nur parallel versetzen Wellen möglich, ohne dass der Drehgeschwindigkeit der angetriebenen Welle eine periodische kleine Schwankung überlagert ist. Der Name leitet sich ab vom Mathematiker und Arzt Gerolamo Cardano, der das dem Kardangelenk zugrunde liegende kinematische Prinzip in der kardanischen Aufhängung für astronomische Instrumente und den Kompass anwendete. » Wikipedia

Kipphebel

Ein Kipphebel dient dazu, die Richtung einer Kraft zu ändern. In Verbrennungsmotoren wird er verwendet um Kurvenbewegungen, eines Nocken, von der Nockenwelle auf die Einlass- bzw. Auslass-Ventile zu übertragen. Der Kipphebel funktioniert wie eine Wippe. Die Dreh- oder Kippachse liegt, je nach Ausführung, in der Mitte zwischen den äußeren Enden. Ein Ende des Hebels wird von der Stoßstange betätigt, das andere Ende betätigt das Ventil. Bei der am häufigsten verwendeten Bauform drückt die Ventilfeder, sobald sich die Nockenwelle weitergedreht hat, den Kipphebel in seine Ausgangslage zurück. Seltene Konstruktionen verwenden eine eigene Feder um den Hebel wieder in seine Ausgangslage zurück zu stellen. » Wikipedia

Klingeln

Synonyme: Motorklingeln

Klingeln / Motorklingeln ist ein Geräusch, das auf eine fehlerhafte Zündeinstellung hinweist. Dieser Fehler tritt in zwei Betriebsumständen auf:

  1. als Beschleunigungsklingeln, übergangshalber bei kurzandauernden Betriebszuständen und meist deutlich zu hören,
  2. als Hochgeschwindigkeitsklingeln, das wesentlich länger andauern kann und nachteiligerweise weit weniger gut zu hören ist. Das Hochgeschwindigkeitsklingeln ist in der Lage, einen Motor stark zu überhitzen und letztlich zu zerstören. Bei zu langandauerndem Klingeln geht weitaus zu viel Wärmeenergie in die bewegten Komponenten des Verbrennungsraumes, die Ventile und den Kolben. Der Kolben kann durchbrennen, oder ein Ventilschaft kann anschmelzen und der Teller des Ventils "in den Keller fallen", und wird auf diese Weise ebenso den Kolben zerstören.

Einer sorgfältigen Zündungseinstellung ist daher ein gutes Augenmerk zu widmen. Insbesondere gilt dies für ältere Fahrzeuge bzw. Oldtimer, die noch nicht über eine elektronische Zündung ohne Verschleißteile verfügen, sondern mit einem Zündkontakt arbeiten. » Wikipedia

Klopfen

Klopfen ist bei Verbrennungsmotoren eine unkontrollierte Verbrennung oder eine Selbstentzündung des Kraftstoffes. Regulär benötigt das Betreiben eines Verbrennungsmotors eine kontrollierte Verbrennung (Deflagration). Zu unterscheiden sind Klopfen und Klingeln. Klopfen, von der Geräuschentwicklung einem Hammerschlag gleich, entsteht vorrangig beim Beschleunigen unter Volllast. Motorklingeln, auch Hochgeschwindigkeitsklingeln genannt, ist entsprechend bei konstanter Volllast mit hohen Drehzahlen als leises Schwirren erkennbar. Beides ist schädlich für den Motor. » Wikipedia

Kolbenbolzenauge

Über das Kolbenbolzenauge erfolgt die Befestigung des Pleuels am Kolben.

 

Kolbenhub

Der Kolbenhub ist der maximale Weg, den ein Kolben innerhalb eines Zylinders in eine Richtung zurücklegen kann.

In Kolbenmaschinen ist der Kolbenhub die Strecke, die der Kolben vom Oberen Totpunkt (OT, Umkehrpunkt) seiner Auf- und Abbewegung bis zum Unteren Totpunkt (UT) zurücklegt. Die Strecke wird bestimmt durch den Kurbelradius der Kurbelwelle.- In der deutschen Norm DIN 1940 ist der Kolbenhub als der Abstand zwischen den beiden Totpunkten definiert; für ihn wird das Formelzeichen s empfohlen. Aus Kolbenhub, Zylinderbohrung und der Anzahl der Zylinder ergibt sich der Hubraum eines Verbrennungsmotors, aus den ersten beiden zudem das Hubverhältnis. » Wikipedia

Kompression

Synonyme: Verdichtungsverhältnis

Kompression oder Verdichtungsverhältnis: Bezeichnet das Verhältnis des gesamten Zylinderraumes vor der Verdichtung zum verbliebenen Raum nach der Verdichtung. Das Verdichtungsverhältnis bei Ottomotoren (KFZ) liegt im Normalfall bei 9:1, kann bei Sportmotoren aber auch bis zu 14:1 betragen. Mit höherem Verdichtungsverhältnis steigt der Wirkungsgrad an, gleichzeitig nimmt bei Ottomotoren allerdings auch die Klopfneigung zu. Das Klopfen kann wiederum durch Benzin mit höherer Oktanzahl, Optimierung der Brennraumform oder den Einsatz mehrerer Zündkerzen reduziert werden. Teilweise wird auch ein Klopfsensor eingesetzt, der bei minderwertigem Benzin den Zündzeitpunkt in Richtung spät verlegt. » Wikipedia

Kupplung

Eine Kupplung ist ein Maschinenelement zur Übertragung von Drehmomenten zwischen Wellen. » Wikipedia

 

Lenkkopf

Synonyme: Steuerkopf

Der Lenkkopf oder Steuerkopf ist der hoch belastete Teil des Fahrgestells eines Zweirads oder Trikes, in dem mittels zweier Wälzlager die Gabel geführt wird und drehbar gelagert ist. Er bildet die Lagerstelle zum Lenken beziehungsweise das feste Rohr zum Aufbau dieser Lagerung. Ein dickes kurzes Rohr (Lenkrohr) mit bearbeiteter oberer und unterer Lagerstelle wird nahezu senkrecht, mit leichter Neigung von ca. 70 Grad in der Seitenansicht, an den Rahmen geschweißt, dann mit den Lenkkopflagern bestückt und mit der Gabel zur Radführung versehen. Ein Lenkkopf muss präzise bearbeitet sein, d. h. mechanisch genau gearbeitet und stabil in präziser Lage eingeschweißt werden, weil von seiner qualitativ guten Konstruktion und Fertigung die Sicherheit der Nutzer extrem abhängt. Als komplexestes Teil des Rahmens trägt der Lenkkopf bei Motorrädern oftmals die Fahrgestellnummer und „vor Kopf“ (hier im Wortsinne) auch das Typenschild. » Wikipedia

Lenkkopflager

Das Lenkkopflager ist bei Zweirädern das Lager, in welchem sich die Vorderradführung (Gabel) dreht. Das Lagergehäuse des Lenkkopflagers bildet der Lenkkopf. Zwei Wälzlager führen darin den Gabelschaft. Die Außenringe der Lager werden in der Regel in den Lenkkopf eingepresst. Der Innenring des unteren Lagers wird üblicherweise auf den Gabelschaft aufgepresst, der Innenring des oberen Lagers je nach Ausführung des Gabelschafts geschraubt oder durch einen Konussitz fixiert. » Wikipedia

Lenkungsdämpfer

Synonyme: Flatterbremse

Flatterbremse bzw. Lenkungsdämpfer: Bei Krafträdern einstellbare Reibungsbremse, die die Drehbewegung der Vorderradgabel bremst. Durch Anziehen eines Knebels werden die Reibscheiben des L. aufeinander gepreßt. Der Lenkungsdämpfer verhindert das Flattern der Lenkung. © » Techniklexikon

Lichtmaschine

Synonyme: Generator

Lichtmaschine bzw. Generator. Aggregat am Motor zur Erzeugung elektrischer Energie. Wandelt Bewegungs- oder mechanische Energie in elektrische Energie um. Ist aus technischer Sicht das Gegenstück zum Elektromotor.

 

Linierung

Die Linierung bezeichnet das dekorative Aufbringen von Zierlinien auf (zumeist) Fahrzeugen, um deren Konturen zu betonen.

Luftfilter

Bei Luftfiltern handelt es sich dabei meist um filternde Abscheider, die in einem filternden Medium Substanzen aus der Luft entfernen. » Wikipedia

M I G

Synonyme: Inertgas

Das teilmechanische Metallschutzgasschweißen (MSG), wahlweise als MIG (Metallschweißen mit inerten Gasen) oder MAG-Schweißen (Metallschweißen mit aktiven, also reaktionsfähigen Gasen), ist ein Lichtbogenschweißverfahren, bei dem der abschmelzende Schweißdraht von einem Motor mit veränderbarer Geschwindigkeit kontinuierlich nachgeführt wird. Gleichzeitig mit dem Drahtvorschub wird der Schweißstelle über eine Düse das Schutz- oder Mischgas zugeführt. Dieses Gas schützt das flüssige Metall unter dem Lichtbogen vor Oxidation, welche die Schweißnaht schwächen würde. Beim Metallaktivgasschweißen (MAG) wird entweder mit reinem CO2 oder einem Mischgas aus Argon und geringen Anteilen CO2 und O2 (Corgon) gearbeitet. Je nach ihrer Zusammensetzung kann der Schweißprozess (Einbrand, Tropfengröße, Spritzerverluste) aktiv beeinflusst werden; beim Metallinertgasschweißen (MIG) wird als Edelgas Argon, seltener auch das teure Edelgas Helium, verwendet. Das MAG-Verfahren wird in erster Linie bei Stählen eingesetzt, das MIG-Verfahren bevorzugt bei NE-Metallen. » Wikipedia

Mehrbereichsöl

Ein Mehrbereichsöl vereinigt in sich die Eigenschaften mehrerer » Viskositätsklassen.

 

MoS2

Synonyme: Molykote

Molybdändisulfid. Fein pulverisiertes Molybdän(IV)-sulfid mit Teilchengrößen zwischen 1 und 100 µm ist ein technisches trockenes Schmiermittel. Es wurde in den 1940er Jahren zuerst von der Firma Dow Corning unter dem Handelsnamen „Molykote“ vermarktet, der auch heute noch synonym für Molybdän(IV)-sulfid steht. Es wird häufig verschiedenen Schmierölen beigemengt, was zu einer Verbesserung der Gleitfähigkeit sorgt. Dies führt neben einer längeren Lebensdauer von Maschinenbauteilen auch zur Schadensvorbeugung bei plötzlichen totalen Ölverlusten. Dabei kann die Schmierwirkung aufgrund der Haftwirkung des Öls eine Zeit lang aufrechterhalten werden, was z. B. bei Flugzeugtriebwerken und sonstigen lange nachlaufenden Triebwerken und Turbinen wichtig ist (siehe auch Notlaufeigenschaft). » Wikipedia

OHV

Synonyme: Ventilsteuerung

Die OHV-Ventilsteuerung (englisch overhead valves ‚obenliegende Ventile‘) bezeichnet eine Bauweise von 4-Takt-Hubkolbenmotoren, bei der die Einlass- und Auslass-Ventile im Zylinderkopf angeordnet sind. Mithilfe der Bewegungsrichtung der Ventilöffnung in Bezug auf die Kolbenbewegung definiert zwar die DIN-Norm 1940 die Begriffe "obengesteuerter" und "untengesteuerter Motor", sie enthält aber keine Definition für die OHV-Ventilsteuerung. Die Ventilsteuerung erfolgt über Stoßstangen und Kipphebel. » Wikipedia

P S

Synonyme: Pferdestärke

Die Pferdestärke ist eine veraltete, jedoch im Alltag noch häufig anzutreffende Einheit der Leistung. Als Einheitenzeichen wird PS verwendet. » Wikipedia

 

Pagusa

Marke. Satteldecken aus Gummi für Motorrad-Sättel. Dabei steht "Pagusa" für "PAtent GUmmi SAttel"

Patschen

"Patschen" (aus dem Vergaser): Entzündet sich das Gemisch während des Ansaugtaktes, weicht der Explosionsdruck durch das noch geöffnete Einlassventil durch den Vergaser (es patscht). Das "Patschen" geschieht oft, wenn der Motor sehr heiß gefahren wurde und dann im Leerlauf läuft.

 

Pertinax

Pertinax ist ein Faserverbundwerkstoff aus Papier und einem Phenol-Formaldehyd-Kunstharz (Phenoplast). Dieses sogenannte Hartpapier wird in der Elektrotechnik und in der Elektronik als Isolierstoff und isolierendes Trägermaterial für elektronische Bauteile und gedruckte Schaltungen verwendet, vorwiegend in Form von Leiterplatten (Platinen). Die Dichte von Pertinax beträgt ca. 1,35 - 1,36 g/cm3. [Anm.: weitere Verwendung bei Gleit-/Führungsbuchsen in der Vorderradgabel oder als Trägerplatte im Zündschloss]. » Wikipedia

Pitting

Verschleiß auf metallischen Gleitflächen in Form von winzigen, kraterähnlichen Löchern. Pitting tritt häufig auf den Nocken der Nockenwelle auf.

Pleuel

Synonyme: Pleuelstange,Schubstange,Treibstange

Ein Pleuel, auch Pleuelstange, Schubstange oder Treibstange, ist bei einem Kurbeltrieb von Kraft- und Arbeitsmaschinen die Verbindung zwischen der Kurbelwelle oder dem Kurbelzapfen und dem sich in hin- und hergehende Bewegung befindlichen Kolben oder Kreuzkopf. Die Pleuelstange setzt die lineare Bewegung des Kraft- oder Arbeits-Kolbens in die kreisförmige Bewegung der Kurbelwelle um (linear oszillierende Axialbewegung). » Wikipedia

Radnabe

Synonyme: Nabe

Bauteil, mit dem die Verbindung des Rades mit der Achse erfolgt. Das Führen der Nabe und die Aufnahme der Kräfte wird von Wälzlagern übernommen. Die Ausführung der R. richtet sich danach, ob angetriebene oder nichtangetriebene Räder gelagert werden und wie die Radbefestigung erfolgt. © techniklexikon.net

 

RAL

Farbsystem. Als RAL-Farben bezeichnet man normierte Farben, die das RAL-Institut heute unter dem Namen RAL Classic vertreibt. Jeder Farbe der Farbreihe ist eine vierstellige Farbnummer zugeordnet. Diese Normung geht auf eine Tabelle von 40 Farben zurück, die 1927 vom Reichs-Ausschuß für Lieferbedingungen erstellt wurde. Der Vorteil solcher Normung besteht darin, dass zwischen Kunde und Lieferant nur eine RAL-Nummer und kein Farbmuster auf definiertem Material ausgetauscht werden muss. Um 1940 erfolgte die Umstellung der RAL-Farben auf das vierstellige System, wie es bis heute gebräuchlich ist. » Wikipedia

SAWE

Marke. Hersteller von Vergasern. Wurde werkseitig alternativ zum BING-Vergaser an die BMW Einzylinder montiert. Übliche Modelle: SAWE K22F sowie K24F.

Schwinge

Eine Schwinge ist eine Radaufhängung bei Fahrzeugen. Sie ist ein parallel zur Fahrtrichtung ausgerichtetes Bauteil, das um eine quer zur Fahrtrichtung liegende horizontale Rotationsachse drehbar am Fahrgestell gelagert ist. Am freien Ende nimmt sie die Achse oder das Wälzlager eines Rads beziehungsweise bei einem gelenkten Rad den Achsschenkel auf. Die Rotationsachsen von Schwinge und Rad befinden sich ungefähr auf gleicher Höhe. Im Gegensatz zu Längslenkern werden Schwingen auf Torsion beansprucht. » Wikipedia

Seitenwagen

Synonyme: Motorradgespann,Boot,Beiwagen

Siehe Motorradgespann: Als Motorradgespann wird ein Zweirad mit Beiwagen bezeichnet. In der Regel hat es drei Räder in asymmetrischer Anordnung. Ein Beiwagen wird häufig auch als Seitenwagen oder Boot bezeichnet. » Wikipedia

Simmering

Synonyme: Wellendichtring,WeDi

Simmeringe oder Wellendichtringe (WeDi) sind Dichtungen, die verwendet werden, um Maschinengehäuse an austretenden Elementen (meist Wellen oder Schubstangen) gegen die Umgebung abzudichten. » Wikipedia

Tacho

Tachometer oder auch Geschwindigkeitsanzeiger. Ein Meßgerät zum Bestimmen der Geschwindigkeit in einem Fahrzeug.

Teillast

Synonyme: Volllast

Volllast ist ein Betriebszustand einer Antriebsmaschine, bei der sie bei gegebener Drehzahl das maximal mögliche Drehmoment bereitstellt. Wird sie über ein Drehzahlband bei Volllast betrieben, so fährt sie auf der Volllastkurve. Erbringt sie durch Drosselung der Energiezufuhr ein geringeres Drehmoment, so spricht man von Teillast. » Wikipedia

Telegabel

Synonyme: Teleskopgabel

Die Teleskopgabel oder kurz Telegabel ist eine Vorderradaufhängung für Zweiräder. Sie ist die gebräuchlichste Form der Motorradgabel und der Federgabel an Fahrrädern. Bei der klassischen Bauform nehmen die Gabelbrücken am Lenkkopf die inneren Gabelbeinrohre oder Standrohre auf. Diese gleiten in den unten liegenden Tauchrohren oder Gleitrohren, die Radachse und Bremse tragen. Diese Bauart ist nach wie vor am meisten verbreitet, da sie kostengünstig zu produzieren ist. Nachteile gegenüber der Upside-down-Gabel sind die höheren ungefederten Massen und die geringere Torsions­steifig­keit. Eine Teleskopgabel besteht in der Regel aus zwei Gabelbeinen, die oben durch eine oder zwei Gabelbrücken verbunden sind. Zwischen diesen ist ein drittes, kurzes Rohr angebracht, der Gabelschaft. Er lagert die Gabelbrücken drehbar im Lenkkopflager. Das Gabelbein gleitet im Tauchrohr und ist mit einer inneren Schraubenfeder abgestützt. Zur Dämpfung der Bewegung ist meist zusätzlich ein Kolben im Tauchrohr angebracht, der bei der Bewegung des Gabelbeins das Gabelöl durch kleine Bohrungen presst und damit als Stoßdämpfer wirkt, siehe unten. An Motorrädern kommen generell zwei Gabelbrücken zum Einsatz. Die Stabilität der gesamten Radaufhängung wird maßgeblich von der Auslegung der unteren Gabelbrücke, dem Durchmesser der Gabelbeine und dem Durchmesser der Vorderradachse bestimmt. Der in die Tauchrohre führende Schiebeweg der Standrohre wurde lange Zeit mittels Faltenbälgen gegen Staub geschützt. » Wikipedia

Totpunkt

Als Totpunkte bezeichnet man die Stellungen der Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, in denen der Kolben keine Bewegung mehr in axialer Richtung ausführt. Die Lage der Totpunkte wird durch die Geometrie von Kurbelwelle, Pleuel und Kolben eindeutig bestimmt. Man unterscheidet zwischen oberem Totpunkt (OT) (die Kolbenoberseite befindet sich nah am Zylinderkopf) und dem unteren Totpunkt (UT) (die Kolbenoberseite ist entfernt vom Zylinderkopf). Bei Viertaktmotoren unterscheidet man zusätzlich zwischen dem Ladungswechsel-OT (LWOT, zwischen Ausstoß- und Ansaugtakt) und dem Zünd-OT (ZOT, zwischen Kompressions- und Arbeitstakt). Der obere Totpunkt dient als Referenz für die Kurbelwellenlage. Eine Kurbelwellenlage von 0° entspricht in der Regel der Stellung Zünd-OT. Bei Ottomotoren wird der Zündzeitpunkt in Grad vor OT angegeben. » Wikipedia

Übersetzung

Synonyme: Transmission

Als Übersetzung oder Transmission wird in der Technik eine Vorrichtung bezeichnet, die den Wert einer physikalischen Größe in einen anderen Wert derselben Größe übersetzt, wobei beide Werte in einem konstruktiv festgelegten Verhältnis zueinander stehen. Ist das Verhältnis exakt Eins, spricht man ausdrücklich von Übertrager. Transmission, Übersetzung, Übertragung ist auch das Übersetzungsverhältnis als physikalische Größe. Es wird das Formelzeichen i verwendet. Diese Verhältniszahl ist immer dimensionslos. In der Mechanik spricht man auch von Gang. » Wikipedia

Ventilspiel

Im Betrieb erwärmtes Metall dehnt sich aus, sodass das Ventil länger wird. Dadurch kann es vorkommen, dass es nicht mehr vollständig schließt. Auch wenn der Ventilsitz schneller verschleißt als der Nocken, kann das Ventil nicht mehr vollständig schließen. Dann droht das Verbrennen des Ventilsitzes oder des Ventiltellers, da die heißen Verbrennungsgase am nicht ganz geschlossenen Ventil vorbeiströmen und es kaum noch Wärme an den Zylinderkopf ableiten kann. Wegen der durchströmenden Gase tritt zudem ein Leistungsverlust auf. (Hintergrund ist, dass bei geschlossenem Ventil die Verbrennungsgase Arbeit leisten müssen und ihre thermische Energie teilweise in mechanische Energie umwandeln. Wenn das Ventil undicht ist, steckt die thermische Energie noch im Gas, was zu höheren Temperaturen und der Schädigung des Ventils führt.) Um ein sicheres Schließen des Ventils unter allen Betriebsbedingungen sicherzustellen, wird ein Ventilspiel vorgesehen – ein kleiner Abstand irgendwo im Ventiltrieb. Dieser Abstand verringert sich mit Erreichen der Betriebstemperatur, soll aber nicht Null werden. Zu großes Spiel bewirkt wiederum Leistungsverlust, starke Geräuschentwicklung und Verschleiß des Ventiltriebs. Die Hersteller geben daher einen Bereich für das Ventilspiel an, im Bereich einiger Hundertstel- bis Zehntelmillimeter, meist bezogen auf den kalten Motor. Das Ventilspiel soll in regelmäßigen Wartungsintervallen (nach Kilometerleistung, teils auch Betriebsstunden) kontrolliert und ggf. nachgestellt werden, falls der Motor keinen automatischen Ventilspiel-Ausgleich hat. Um das Ventilspiel einstellen zu können ist an vielen Kipphebeln eine Einstellschraube vorhanden. Die Einstellschraube ist ein Gewindestift und ist auf der Seite, welche von der Stoßstange betätigt wird, eingeschraubt. Um eine Verstellung während des Motorlaufes zu verhindern ist der Gewindestift mit einer Kontermutter gesichert. Das untere Ende der Einstellschraube ist kugelig ausgeführt und greift in das Gegenstück der Stoßstange ein. » Wikipedia

Verdichtung

Synonyme: Kompression,Verdichtungsverhältnis

Kompression oder Verdichtungsverhältnis: Bezeichnet das Verhältnis des gesamten Zylinderraumes vor der Verdichtung zum verbliebenen Raum nach der Verdichtung. Das Verdichtungsverhältnis bei Ottomotoren (KFZ) liegt im Normalfall bei 9:1, kann bei Sportmotoren aber auch bis zu 14:1 betragen. Mit höherem Verdichtungsverhältnis steigt der Wirkungsgrad an, gleichzeitig nimmt bei Ottomotoren allerdings auch die Klopfneigung zu. Das Klopfen kann wiederum durch Benzin mit höherer Oktanzahl, Optimierung der Brennraumform oder den Einsatz mehrerer Zündkerzen reduziert werden. Teilweise wird auch ein Klopfsensor eingesetzt, der bei minderwertigem Benzin den Zündzeitpunkt in Richtung spät verlegt. » Wikipedia

Vergaser

Synonyme: Vergaser

Der Vergaser ist eine Vorrichtung zur äußeren Gemischbildung eines Ottomotors. Er erzeugt durch Zerstäuben von Benzin bzw. Zweitaktgemisch in Luft ein verbrennungsfähiges Kraftstoff-Luft-Gemisch, das in den oder die Brennräume des Verbrennungsmotors geleitet wird. Im Vergaser befindet sich auch das Drosselorgan (Drosselklappe oder -schieber), das den Luftvolumenstrom zum Motor beeinflusst und damit maßgeblich ermöglicht, das Drehmoment und damit die Leistung des Motors zu steuern. Link: »Wikipedia

Viskositätsklassifikation

International abgestimmte Klassifizierung der Schmieröle nach ihrer Viskosität. Einteilung der Motorenöle in drei Saisongruppen: Sommeröle, Winteröle und Mehrbereichsöle (Allsaisonöle). Sommeröle haben nach der RGW-Klassifizierung einen definierten Viskositätsbereich bei 100 °C, nach der SAE-Klassifizierung einen solchen bei 210°F (98,9 °C). Die Grenzwerte der Winteröle gelten nach RGW bei -18 °C und nach SAE bei 0°F (-17,8°C). © techniklexikon.net

Volllast

Volllast ist ein Betriebszustand einer Antriebsmaschine, bei der sie bei gegebener Drehzahl das maximal mögliche Drehmoment bereitstellt. Wird sie über ein Drehzahlband bei Volllast betrieben, so fährt sie auf der Volllastkurve. Erbringt sie durch Drosselung der Energiezufuhr ein geringeres Drehmoment, so spricht man von Teillast. In der Regel liegt der Punkt des höchsten Wirkungsgrades einer Maschine nahe ihrer Volllastkurve bei mittlerer oder hoher Drehzahl. Eine Verringerung der Leistung durch Verringerung der Drehzahl ist oft wirtschaftlicher als durch eine Verringerung der Last. Da die Leistung oft bei bestimmter Drehzahl des Abtriebs gebraucht wird, werden schaltbare Getriebe eingesetzt. » Wikipedia

W I G

Wolfram-Inertgasschweißen (WIG, engl. TIG). Das Verfahren zeichnet sich gegenüber anderen Schmelzschweißverfahren durch eine Reihe von Vorteilen aus. In Verbindung mit dem WIG-Pulsschweißen und WIG-Wechselstromschweißen lässt sich jeder schmelzschweißgeeignete Werkstoff fügen. Beim WIG-Schweißen entstehen praktisch keine Schweißspritzer; die gesundheitliche Belastung durch Schweißrauche ist verhältnismäßig gering. Ein besonderer Vorteil des WIG-Schweißens ist, dass nicht mit einer abschmelzenden Elektrode gearbeitet wird. Die Zugabe von Schweißzusatz und die Stromstärke sind deshalb entkoppelt. Der Schweißer kann seinen Schweißstrom optimal auf die Schweißaufgabe abstimmen und muss nur so viel Schweißzusatz zugeben, wie gerade erforderlich ist. Dies macht das Verfahren besonders geeignet zum Schweißen von Wurzellagen und zum Schweißen in Zwangslagen. Durch den verhältnismäßig geringen und kleinräumigen Wärmeeintrag ist der Schweißverzug der Werkstücke geringer als bei anderen Verfahren. Wegen der hohen Schweißnahtgüten wird das WIG-Verfahren bevorzugt dort eingesetzt, wo die Schweißgeschwindigkeiten gegenüber den Qualitätsanforderungen zurücktreten. » Wikipedia

Zylinderkopf

Der Zylinderkopf schließt den Verbrennungsraum eines Verbrennungsmotors nach oben ab. Die Bezeichnung „oben“ ist hierbei aus Sicht des oszillierenden Kolbens zu verstehen. Auch bei Boxermotoren sowie bei Motoren, die hängend eingebaut sind (wie Flugzeugmotoren), spricht man daher von einem Zylinderkopf, obwohl dieser hier räumlich nicht „oben“ liegt. » Wikipedia